Eine Schnittstelle, drei Systeme
Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts wurde eine digitale Schnittstelle zwischen der eigenen App, dem Online-Shop und dem 24/7-Verkaufsautomaten geschaffen. Kunden wählen Produkte digital aus, bestellen über App oder Shop — und holen ihre Bestellung unabhängig von Öffnungszeiten an der Genussbox ab. Bestellungen werden automatisch übertragen, die Abläufe effizient verknüpft.
Treiber der Digitalisierung
Ausgangspunkt war der 24/7-Verkaufsautomat: Trotz eingeschränkter Öffnungszeiten und angespannter Personalsituation sollte die Versorgung der Kunden zuverlässig bleiben. Im nächsten Schritt entstand die Idee, den Automaten mit einer App-Lösung zu verbinden — Produkte vorab digital auswählen, im Warenkorb sammeln, gesammelt abholen. Umgesetzt wurde das Projekt ab November 2024 gemeinsam mit externen Softwareentwicklern.
Bestell- und Verkaufsprozesse laufen strukturierter und besser planbar — der Bon druckt direkt in der Produktion.
Einkaufen unabhängig von Öffnungszeiten fängt reduzierte Ladenzeiten auf und erschließt neue Kundengruppen.
Belegschaft früh eingebunden, Kundschaft begeistert — konstruktives Feedback fließt laufend in Verbesserungen ein.
Spontaner und flexibler — der persönliche Kontakt bleibt im Laden, der Service wächst digital weiter.
Lessons Learned
Klare Rahmenbedingungen und realistische Planung sind entscheidend — genauso wie der Mut, neue Wege auszuprobieren und Fehler zuzulassen. Nicht jeder Schritt funktionierte sofort: Gerade die Kommunikation zwischen den beiden Softwaresystemen verlangte Geduld, Tests und laufende Nachbesserungen. Aus genau diesen Herausforderungen entstanden die wertvollsten Erkenntnisse.
„Damit Digitalisierung langfristig erfolgreich und rentabel ist, muss die Umsetzung durchdacht und praxisnah erfolgen — und die Mitarbeiter müssen auf diesem Weg mitgenommen werden.“
DOMINIK GLASAUER — GESCHÄFTSFÜHRER